Stadtwerke und neue Kohlekraftwerke in DeutschlandDer Stadtwerkeverbund Trianel, ein Zusammenschluss von ca. 30 Stadtwerken, baut in Lünen ein neues Steinkohlekraftwerk. Auch das Stadtwerkekonsortium Südweststrom mit ca. 60 beteiligten Stadtwerken plant ein neues Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel. Beide Konsortien wurden ursprünglich mit der Idee gegründet, sich von den vier großen Energiekonzernen, E.ON, Vattenfall, RWE und EnBW die über 80 % der Stromerzeugung in Deutschland in Händen halten, unabhängiger zu machen. So richtig diese Idee ist, und so sinnvoll die Investitionen dieser Konsortien in Gaskraftwerke und Erneuerbare Energien sind, so falsch und klimapolitisch verheerend ist die Investition von Südweststrom und Trianel in neue klimaschädliche Kohlekraftwerke. Der langjährige Protest gegen den Neubau von Kohlekraftwerken und das entschiedene Eintreten vieler Bürgerinnen und Bürger gegen eine Beteiligung ihres Stadtwerkes, haben bewirkt, dass Trianel in Krefeld nun ein klimafreundlicheres Gaskraftwerk statt eines Kohleblocks baut.
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![]() Brunsbüttel: Stadtwerke verabschieden sich von Kohlekraft![]() ![]() Palmer will Brunsbüttel kippenTübingen, 1. Juli 2012: Am 19. Juli findet die nächste Gesellschafterversammlung der SüdWestStrom Kraftwerks GmbH statt. Die Tübinger Stadtwerke werden für die Beendigung des Kohlekraftwerksprojekts in Brunsbüttel stimmen. „Die Politik entscheidet, welche Energien sich lohnen und welche nicht“, sagt Palmer. Wegen der Energiewende sei es „nicht mehr rentabel“, neue Kohlenmeiler zu bauen und zu betreiben. ![]() ![]() Neue Landesregierung Schleswig-Holstein will Brunsbüttel verhindernKiel, 4.6.2012: Aus dem Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung Schleswig-Holsteins: "Ein neues Kohlekraftwerk ist mit den Zielen der Landesregierung zu erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz nicht vereinbar. Deshalb werden wir alle Möglichkeiten nutzen, den Neubau eines Kohlekraftwerks in Schleswig-Holstein zu verhindern." ![]() | |